Workshop am Fraunhofer IPM

Industrie 4.0 live – markierungsfreie Rückverfolgbarkeit

Presseinformation / 15.9.2016

Rund 40 Teilnehmer informierten sich am 14. September 2016 bei Fraunhofer IPM über Messtechnik und 100%-Kontrolle unter dem Gesichtspunkt von Industrie 4.0. Hintergrund war eine Auszeichnung von Fraunhofer IPM für ein neuartiges markierungsfreies Track & Trace-Verfahren. Es erlaubt die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen und Halbzeugen allein anhand vorhandener Oberflächenstrukturen – ganz ohne zusätzliche Markierungen.

© Foto Fraunhofer IPM

Der Workshop Industrie 4.0 bot den rund 40 Teilnehmern die Möglichkeit, rege zu diskutieren und sich mit den Experten auszutauschen.

© Foto Fraunhofer IPM

Das von Fraunhofer IPM vorgestellte Verfahren zur markierungsfreien Rückverfolgung von Massenbauteilen war dabei ein zentrales Element.

Anfang Mai wurde Fraunhofer IPM in der dritten Runde des Wettbewerbs »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« ausgezeichnet. Der Wettbewerb und die damit einhergehenden Workshops und Veranstaltungen haben zum Ziel, Industrie 4.0 anhand konkreter Beispiele greifbarer zu machen und die regionalen Kompetenzen und Partner aufzuzeigen. Dies gelang Fraunhofer IPM mit einem neuartigen markierungsfreien Track & Trace-Verfahren für Massenbauteile. Dadurch können Aufenthaltsort, Zustand und Historie von Halbzeugen, Teilkomponenten und fertigen Produkten entlang der kompletten Wertschöpfungskette jederzeit abgefragt werden. Das schafft einen deutlichen Mehrwert, insbesondere in Branchen mit höchsten Qualitätsstandards wie in der Automotive- oder der Medizintechnikbranche.

In Zusammenarbeit mit dem Spitzencluster microTEC Südwest fand dazu nun ein Workshop am Fraunhofer IPM statt. Rund 40 Teilnehmer aus Industrie und Forschung informierten sich vor Ort über innovative Konzepte, um Produktions- und Wertschöpfungsprozesse intelligent miteinander zu vernetzen.

Weitere Infos zum Wettbewerb: www.i40-bw.de

Weitere Infos zur markierungsfreien Rückverfolgung finden Sie hier.