Landesmesse Stuttgart  /  7.5.2019  -  10.5.2019

Control 2019

Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung

www.control.de

Gemeinschaftsstand der
Fraunhofer-Allianz Vision
Halle 6, 6301

Unsere Themen

Lückenlose Qualitätskontrolle in der Werkzeugmaschine mit den optischen 3D-Sensoren HoloCut + HoloPort
© Fraunhofer IPM

Der optische 3D-Sensor HoloCut und das kabellose Pendant HoloPort erfassen Bauteilgeometrie Bauteilen und Oberflächenparameter wie z. B. Mikrodefekte und Mikrostrukturen sowie Höhe, Parallelität und Neigung von 20 x 20 mm2 großen Flächen.

Inline-3D-Messung und Rückverfolgung von Bauteilen

Werkzeugmaschinen müssen oft auf wenige Mikrometer genau produzieren und stoßen dabei häufig an ihre Grenzen. Der neuartige optische 3D-Sensorkopf HoloPort von Fraunhofer IPM prüft die Topographie von Bauteiloberflächen flächig und mikrometergenau direkt in der Bearbeitungsmaschine. Er erfasst die Oberflächendaten berührungs- und kabellos und kann daher zwischen zwei Bearbeitungsschritten wie ein Werkzeug von der Spindel gegriffen werden. Die gemessenen und ausgewerteten 3D-Daten können so direkt für die Regelung der Werkzeugmaschine verwendet werden. In Kombination mit Track & Trace FINGERPRINT lassen sich die exakt produzierten Bauteile vollständig und markierungsfrei über den gesamten Herstellungsprozess rückverfolgen. Dies schafft insbesondere für Branchen mit hohen Qualitätsstandards einen deutlichen Mehrwert.  

Aussteller: Fraunhofer IPM, Freiburg und ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt

 

© Fraunhofer IPM

Das Inspektionssystem F-360° erfasst die Oberfläche von Bauteilen mithilfe mehrerer Kameras aus unterschiedlichen Richtungen vollständig im freien Fall. Auf Basis von Fluoreszenz-Messungen detektiert F-360° Verunreinigungen oder die Dicke bzw. Massenbelegung von Beschichtungen.

100-Prozent-Oberflächenprüfung komplexer Halbzeuge im freien Fall

Halbzeuge wie z. B. Schmiede- oder Druckgussteile, Stangen, Rohre, Stanz- oder Tiefziehteile werden in den meisten Fällen vollautomatisiert und in extrem hohen Taktraten hergestellt. Oft müssen dabei sehr hohe Qualitätsstandards hinsichtlich Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Reinheit eingehalten werden. Dies zu prüfen ist gerade bei komplexen Halbzeugen oft recht aufwändig. Die Handling-Systeme müssen jeweils bauteilangepasst sein und sind daher oft sehr kostspielig. Hier setzt Fraunhofer IPM auf eine überraschende wie preiswerte Lösung: kein Handling! Die Halbzeuge werden stattdessen im freien Fall geprüft. Zwei miteinander kombinierbare Freifall-Prüfsysteme können komplexe Oberflächen zu 100 Prozent im freien Fall prüfen: Inspect-360° auf Geometriefehler und Oberflächendefekte, F-360° auf Verschmutzungen.

Inline-Partikeldetektor
© Fraunhofer IPM

Der Inline-Partikeldetektor erlaubt die 100-Prozent-Reinheitskontrolle in der Fertigung. Das Messsystem erkennt partikuläre Verunreinigungen und klassifiziert sie bildgebend im Prozess. Selbst einzelne kleinste Verunreinigungen - metallische, nicht-metallisch oder auch Fasern - werden erkannt.

Inline-Detektion von Partikeln direkt auf dem Bauteil

Technische Sauberkeit von Oberflächen ist ein entscheidendes Kriterium für die Lebensdauer beanspruchter Bauteile. Kritisch sind insbesondere Metallpartikel, denn bereits einzelne Späne können zum Ausfall einer gesamten Baugruppe führen. Doch ist ein Bauteil sauber genug für einen bestimmten Fertigungsschritt? Die richtige Antwort auf dieser Frage kann helfen, hohe Folgekosten zu vermeiden, die bei zu später Erkennung von Schäden am Bauteil entstehen. Die üblichen extrahierenden Verfahren benötigen sehr viel Zeit und ermöglichen daher keine 100-Prozent-Kontrolle der Bauteile. Methoden, die in die Fertigungslinie integriert werden können, sind nicht verfügbar. Der Inline-Partikeldetektor von Fraunhofer IPM ermöglicht eine vollständige Reinheitskontrolle direkt auf der relevanten Bauteiloberfläche.