Immissionen überwachen

Kraftfahrzeuge sind Hauptverursacher von schlechter Luft in Städten. Auch im Fahrgastinnenraum wirken sich überhöhte Konzentrationen bestimmter Schadgase negativ auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Insassen aus. Wir entwickeln Messsysteme zur Überwachung der Luftqualität am und im Automobil.

Luftqualitätsmonitoring

Fraunhofer IPM entwickelt Messtechnik zur Überwachung der Luftqualität für eine Vielzahl von Anwendungen. Das Spektrum reicht von komplexen spektroskopischen Systemen bis zu miniaturisierten Sensoren. Eingesetzt werden die Systeme auch zur Messung von Abgas- oder Partikelemissionen (Feinstaub) aus Kraftfahrzeugen. Für viele Schadstoffe gibt es gesetzlich festgelegte Immissionsgrenzwerte, d.h. die Konzentration eines Stoffes in einem gegebenen Volumen – beispielsweise im Fahrgastinnenraum eines PKW – darf einen bestimmten Wert nicht übersteigen. Auch hier ist spezielle, kompakte Messtechnik gefragt, die Konzentrationen bestimmter Stoffe sensitiv bis in den ppb-Bereich misst. Darüber hinaus erfordern weltweit immer strengere Regelungen und Normen neue Technologien zur Verringerung von Abgasemissionen.

Luftqualitätsüberwachung in Innenräumen

Die Überwachung der Luftqualität in kleinen Raumvolumen, beispielsweise im Innenraum von PKW, erfordert kleine und leichte Sensoren, die mit wenig Energie auskommen.   

Die meisten kommerziellen Sensoren jedoch sind vergleichsweise groß und schwer – und sie verbrauchen viel Energie und sind somit ungeeignet für mobile Anwendungen wie das Luftqualität-Monitoring in Fahrgastinnenräumen. Fraunhofer IPM entwickelt und baut kompakte, energiesparende Gassensorsysteme mit Messbereichen von wenigen ppb bis in den Prozentbereich.

Öffentlich geförderte Projekte im Bereich »Luftqualitätsmonitoring«

Projekt »ESEE«

Effiziente Gebäude durch innovative Sensorik

 

Projekt »CETIEB«

Optimiertes Raumklima mit neuartiger Sensorik