Veränderungen im Blick

Die Analyse der Geometrie und Position von Objekten verrät viel über deren Zustand.

Geometrische Dateninterpretation

Optische Messung von Abnutzung Bahnoberleitung
© Fraunhofer IPM

Bahn-Oberleitung, aufgenommen mit Kameras bei 150 km/h. Durch spezielle Filter wird die Geometrie erkannt und vermessen. Als Resultat lässt sich die exakte Restdicke des Drahts ermitteln.

Optische Messung von Abnutzung Bahnoberleitung
© Fraunhofer IPM

Aus der 3D- und der 2D-Geometrie eines Objekts lassen sich umfangreiche Informationen über dessen Gestalt oder Zustand gewinnen. Der Vergleich von Geometrie und Lage des Objekts über mehrere Messkampagnen hinweg gibt Aufschluss über die Dynamik der Veränderung über einen längeren Zeitraum: Sind beispielsweise die Pflastersteine einer Straße beschädigt, so senken sie sich langsam ab. Je nach Ausprägung der Absenkung sollte die Straße ausgebessert oder gar erneuert werden. Durch geschickte Auswertung geometrischer Daten wird dieser Art von Information bereitgestellt.

Zur Analyse verwenden wir spezielle Algorithmen zur Kantendetektion oder auch Soll-Ist-Vergleiche direkt im 3D-Modell. Eine Verkehrsinfrastruktur wie z. B. Bahnstrecken kann so mitsamt ihren vielen Einzelobjekten – Masten, Bahnsteige, Oberleitungen etc. – in regelmäßigen Abständen überprüft und hinsichtlich ihres Zustandes automatisiert bewertet werden. Dadurch wird eine prädiktive Instandhaltung möglich.

Systeme für das Infrastrukturmonitoring

Verschiedene unserer Systeme werden für das Monitoring von Verkehrsinfrastruktur eingesetzt. Sie liefern detailreiche Informationen zu Geometrie und Lage von Infrastruktur-Objekten und zum Zustand von Oberflächen.