Gruppe Thermoelektrische Systeme

Forschungsschwerpunkt der Gruppe sind thermoelektrische Module und Systeme. Die Arbeiten reichen vom Systembau für Demonstratoren über Funktionserprobungen auf eigenen Prüfständen oder im Feld bis zu Simulationsrechnungen und Validierungsmessungen für optimal ausgelegte thermoelektrische Module. Das Team greift auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in Material- und Modulentwicklung, Messtechnik, Simulationsverfahren und Systembau zurück. Eine Kernkompetenz ist die Entwicklung hochtemperaturstabiler elektrischer und thermischer Kontakte. Ein am Institut entwickelter Setzroboter ermöglicht die kostengünstige halbautomatische Fertigung thermoelektrischer Module.

Unsere thermoelektrischen Generatoren werden zur Abwärmeverstromung in Hochtemperaturprozessen eingesetzt. Beim »Energy harvesting« nutzen sie kleinste Temperaturgefälle zur Erzeugung von Strom, z. B. für den Betrieb von Sensoren und zur Übertragung der Sensordaten. Die Module werden darüber hinaus als Peltier-Module auch in solchen Kühlanwendungen eingesetzt, bei denen es auf eine sehr präzise Temperaturkontrolle ankommt.

Abwärmeverstromung

  • thermoelektrische Module für den Hochtemperatureinsatz
  • thermoelektrische Module zur Steigerung der elektrischen Effizienz von BHKW
  • Verstromung ungenutzter Abwärme in Verbrennungskraftmaschinen und industriellen Prozessen
  • Abwärmenutzung an Feuerungsanlagen
  • thermoelektrische Module für kleine elektrische Leistungen
  • energieautarker Betrieb elektrischer Systemkomponenten
  • energieautarke Mess- und Regelungstechnik zum emissionsarmen Betrieb

Energy harvesting

  • ungenutzte Wärmeenergie in kleinste elektrische Leistung wandeln
  • Powermanagement
  • Datenübertragung und Analyse
  • »Internet of Things«-fähige Gesamtlösungen

Peltier-Kühlung

  • hochpräzise Temperierung von Prozessen und Bauteilen
  • temperaturspezifisch optimierte Materialien
  • anwendungs- und kundenspezifische Systemlösungen