Eine gute Auswahl der Trainingsdaten und eine sorgfältige Vorbereitung (Annotation), sind der Schlüssel zu einer effektiven KI-Lösung für die automatisierte semantischen Datenanalyse. Mit eigens entwickelten Tools und Verfahrensabläufen sichern wir eine hohe Qualität von Trainingsdaten – und damit zuverlässige Ergebnisse bei der Datenanalyse. Das Labeln kleinerer Datensätze übernimmt bei uns ein eigens dafür qualifiziertes Team. Die Expertinnen und Experten für Datenanalyse erstellen darüber hinaus Annotationsrichtlinien, anhand derer Dienstleister größere Datenmengen annotieren und führen die anschließende Qualitätskontrolle durch.
Synthetische Trainingsdaten und alternative Konzepte zur Trainingsdatenreduktion
Das Erstellen von Trainingsdaten ist häufig der größte Kostentreiber für die KI-basierte Datenanalyse. Wir entwickeln Methoden zur gezielten Reduktion der Trainingsdatenmenge: Mit ausgeklügelten Softwarebibliotheken werden vorhandene Trainingsdaten statistisch analysiert, mithilfe frei verfügbarer 3D-Modelle nachmodelliert und algorithmisch variiert. Anschließend werden das komplette Messsystem und die Messung realitätsnah simuliert. So lassen sich zusätzliche synthetische, jedoch realistische, Trainingsdaten erzeugen. Die synthetischen Trainingsdaten erhöhen die Trainingsdatenmenge um ein Vielfaches und steigern somit die Genauigkeit der Datenanalyse.
Zusätzlich erforschen wir, wie KI-Methoden aus den Bereichen Semi-Supervision und Unsupervised-Learning genutzt werden können, um die Ergebnisqualität weiter zu steigern. Diese Ansätze arbeiten methodisch bedingt ausschließlich mit den Messdaten. Der gesamte Vorgang der Annotation entfällt.