Kuratorium

Ein engagiertes Kuratorium unterstützt und berät das Institut bei strategischen Fragen und Weichenstellungen für die Zukunft. Ab dem 01. Juli 2026 haben wir das Gremium um vier neue Mitglieder erweitert. 

Stephanie Busse, Vorsitzende des Kuratoriums

Stephanie Busse

Stephanie Busse studierte Jura in der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1998 begann sie ihre Tätigkeit bei der Deutschen Bahn AG und war dort im Bereich Immobilienverwaltung tätig. 2015 wechselte sie zur DB Netz AG. Bis 2022 leitet Frau Busse den Bereich Tunnel- und Erdbau in der Zentrale der DB Netz AG. Zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten zählten dabei auch die Forschungs- und Entwicklungsthemen ihrer Fachgewerke. Aktuell ist Stephanie Busse Leiterin des Facility Management der DB InfraGo AG.

Dr. Lutz Aschke

Dr. Lutz Aschke
© Markus Steur Fotografie

Dr. Lutz Aschke studierte Physik an der Ruhr-Universität Bochum. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Laser und EUV-Lithographie. Er verfügt zudem über betriebswirtschaftliche Zusatzausbildungen. Nach Stationen bei der Schott Lithotec AG und als CTO/Geschäftsführer der LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH wechselte er 2015 zur TRUMPF-Gruppe. Dort verantwortete er zunächst als kaufmännischer Leiter den Geschäftsbereich Lasertechnik und leitete anschließend die TRUMPF Photonic Components GmbH. 2021 wurde Aschke CFO/CIO bei der Carl Mahr GmbH & Co. KG und anschließend CEO der Photonics Systems Group. Seit Oktober 2025 ist er Director Laser Strategy bei der Marvel Fusion GmbH. Zudem arbeitet er als Senior Advisor für M&A und Start-ups.

Seit 2022 ist er Präsident der europäischen Plattform Photonics21 und sitzt in den Aufsichtsräten der TecInvest Holding AG und der Light Conversion UAB.

Sebastian Bannert

Sebastian Bannert

Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der University of Greenwich und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen begann Sebastian Bannert 2008 seine Tätigkeit bei der Robert Bosch GmbH. Dort war er zunächst sieben Jahre im Werk in Bamberg und drei Jahre im Werk in Bursa (Türkei) in verschiedenen Aufgaben in der Fertigung tätig. Im Jahr 2018 wechselte Bannert in das Werk Feuerbach des Geschäftsbereichs Powertrain Solutions. In seine Verantwortung fallen die Industrialisierung von Dieselpumpen, Abgassensoren und Brennstoffzellen (PEM), die Entwicklung von Fertigungsverfahren sowie der Musterbau neuer Produkte.

 

Dr. Kirstin Casdorff

Kirstin Casdorff studierte Bionik an der Hochschule Bremen und vertiefte ihre Expertise mit einem Master in Materialwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Anschließend promovierte sie an der ETH Zürich zur topologischen und mechanischen Analyse von Holz mittels Rasterkraftmikroskopie. Seit 2018 ist sie bei der Dräger Safety AG & Co. KGaA tätig, wo sie zunächst als Technische Projektleiterin Verantwortung übernahm. Seit drei Jahren leitet sie im Rahmen eines Top-Sharing-Modells den Bereich Optical and Catalytical Gas Sensors und verantwortet die Entwicklung innovativer Sensoren für Gaswarn- und Gasmessgeräte. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Initiative MissionEqual und setzt sich bei Dräger aktiv für die Förderung, Vernetzung und Stärkung von Frauen in Führungspositionen ein.

Mehran Ghahremanpour

Mehran Ghahremanpour

Mehran Ghahremanpour studierte Maschinenwesen (Dipl.-Ing.) an der Universität Stuttgart. Anschließend arbeitete er zunächst am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und am Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF in der Arbeitsgruppe Industrielle Lackiertechnik. Später wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstuhl für Mikrosystemtechnik der Universität Stuttgart. Seit 2012 ist er Referent für die Maschinenbau- und Elektroindustrie im Referat Automobil- und Produktionsindustrie sowie Logistik im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Ergänzend zu Branchenthemen ist er mit diversen Förderthemen insbesondere in der Industrie 4.0, der Mikroelektronik und den Quantentechnologien befasst.

Dr. Mathias Jonas

Dr. Mathias Jonas

Nach seinem Studienabschluss zum Dipl.-Ing. für Schiffsführung war Jonas an der Ingenieurhochschule für Seefahrt als Wissenschaftlicher Assistent in Rostock tätig. Im Anschluss an seine Promotion an der Universität Rostock 1991 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Fachbereich Seefahrt der Fachhochschule Hamburg. Von 1994 bis 2008 war Jonas Sachgebietsleiter/Referatsleiter »Nautischer Informationsdienst« am Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Dort leitete er ab 2009 die Abteilung Nautische Hydrographie. In dieser Funktion war er für die Seevermessung und Seekartographie für das deutsche Seegebiet sowie die internationale Vertretung Deutschlands in allen staatlichen Angelegenheiten der Hydrographie zuständig. Von 2014 bis 2017 war Jonas zudem Vizepräsident des BSH als zentraler maritimer Behörde Deutschlands. Im April 2017 wurde er von der Vollversammlung zum Generalsekretär der Internationalen Hydrographischen Organisation (IHO) gewählt und trat seinen Dienst im September 2017 am Sitz der Organisation in Monaco an.

Prof. Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert

Prof. Dr. Katharina Klemt-Albert

Prof. Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert leitet seit August 2021 das Institut für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen an der RWTH Aachen University. Mehr als fünf Jahre lang leitete sie zuvor das Institut für Baumanagement und Digitales Bauen an der Leibniz Universität Hannover. Sie forschte und lehrte dort zur digitalen Transformation und zur Digitalisierung in Planung, Bau und Betrieb. Professorin Klemt-Albert studierte Bauingenieurwesen an der Ruhr-Universität Bochum. 2001 erlangte sie die Doktorwürde mit Auszeichnung an der Technischen Universität Darmstadt in Kooperation mit der Northwestern University/USA. 14 Jahre lang war Professorin Klemt-Albert im Top-Management der Deutschen Bahn AG, zuletzt als Geschäftsführerin eines internationalen Projektdienstleisters mit 1.500 Mitarbeitern. Hier realisierte sie nationale und internationale Großprojekte mit Schwerpunkten in Saudi-Arabien, Katar, Singapur und China. Professorin Klemt-Albert ist Gründerin und CEO der albert.ing GmbH, die Ingenieurdienstleistungen und Beratung für das Digitale Bauen anbietet.

Dr. Florian Krogmann

Florian Krogmann studierte Mikrosystemtechnik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und promovierte dort im Bereich Mikrooptik. 2007 begann er bei der Innovative Sensor Technology (IST AG), einem Unternehmen der Endress+Hauser-Gruppe. Dort verantwortete er zuletzt als Chief R&D Officer die Entwicklung physikalischer, chemischer und biologischer Sensoren sowie den Aufbau neuer Geschäftsfelder. Als Mitglied der Geschäftsleitung war er zudem für Tochtergesellschaften in der biochemischen Sensorik und molekularen Diagnostik verantwortlich und entwickelte diese technologisch sowie strategisch weiter. 2023 wechselte er zu Endress+Hauser Optical Analysis in die USA, wo er als Vice President Technology die Entwicklung von Raman- und TDLAS-Analysatoren leitete. Ab Mitte 2026 ist er Hauptbereichsleiter Technologie bei Endress+Hauser Level+Pressure. Ehrenamtlich engagiert sich Krogmann seit 2017 im Vorstand der Hahn-Schickard Gesellschaft sowie im Steuerungskomitee des MikroSystemTechnik-Kongresses.

Dr. Fabian Lausen

Dr. Fabian Lausen
© j. F. Klam / Berlin

Fabian Lausen studierte Mathematik (Diplom, Nebenfach Physik) in Duisburg und interdisziplinäre Wissenschaftsforschung (Master) in Bielefeld. Nach der Promotion in Wissenschaftsphilosophie und einer Tätigkeit als Postdoc an der Universität Bielefeld wechselte er 2015 als Referent in die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats. Dort betreute er Arbeitsgruppen zu regionalen Kooperationen in der Wissenschaft, zur Hochschulgovernance sowie zur postgradualen Phase an Kunst- und Musikhochschulen. Seit 2021 ist Fabian Lausen als Referent im Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt (Referat T14, „Quantentechnologien“) tätig. Unter anderem ist er zuständig für verschiedene Themen in der Photonikförderung, den Aufbau des »Leibniz-Zentrums für Photonik in der Infektionsforschung« in Jena sowie für Querschnittsthemen (z. B. Outreach, Technikfolgenabschätzung und Start-up-Förderung).

Nora Oberländer

Nora Oberländer

Nora Oberländer studierte Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau/Energietechnik) an der Technischen Universität Berlin sowie in Schweden und Singapur. Nach ihrem Studium war sie in verschiedenen Start-up-Unternehmen der Mobilitäts- und Energiebranche tätig und sammelte dort umfassende Erfahrungen in innovativen Unternehmensumfeldern und der Einführung neuer Technologien in bestehende Märkte. Seit 2014 gehört Nora Oberländer dem Beirat der HÜBNER-Gruppe sowie der Stiftung Hübner und Kennedy gGmbH an und begleitete in dieser Funktion die strategische Entwicklung des Unternehmens. Im März 2025 trat sie in die Geschäftsführung der HÜBNER-Gruppe ein und verantwortet dort die Bereiche Strategie und Digitalisierung sowie seit April 2026 den Geschäftsbereich Hübner Photonics. 

Dr. Stefan Raible

Dr. Stefan Raible

Stefan Raible studierte Physik an der Universität Tübingen und promovierte 1999 im Fachbereich angewandte Physik bei Prof. Kern mit Arbeiten zu Themen der Rastermikroskopie, MEMS Halbleitertechnologie und Gassensorik. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Kollegen die Firma Advanced Sensing Devices, die sich auf die Entwicklung und Herstellung von MEMS Metalloxid-Gassensoren spezialisierte. Nach der Fusion mit der AppliedSensor AB im Jahr 2002 etablierte Raible Metalloxid-Sensoren als Kernprodukte der Firma. Er war Mitglied des Aufsichtsrats, Entwicklungsleiter und CEO des Unternehmens, das 2014 Teil der ams AG in Graz wurde. Zwischen 2014 und 2019 hatte Stefan Raible bei ams verschiedene Positionen inne; u. a. war er als Engineering Fellow für die technologische Ausrichtung mitverantwortlich. Seit 2020 ist Raible CTO der aus der ams AG als Joint Venture hervorgeganenen ScioSense B.V. mit Sitz im niederländischen Eindhoven. Seit 2018 ist Stefan Raible zudem als stellvertretender Institutsdirektor am naturwissenschaftlich medizinischen Institut (NMI) der Universität Tübingen tätig.

Prof. Dr. Michael Totzeck

Dr. Michael Totzeck

Der habilitierte Physiker arbeitet seit 2002 für Carl Zeiss und hat dort die Position eines Fellows in der Fachkarriere. Seit Juni 2013 ist Totzeck Honorarprofessor an der Universität Konstanz. Seine Expertise umfasst optische Messtechnik, hochauflösende Mikroskopie, Lithographie sowie die elektromagnetische Licht-Struktur-Wechselwirkung und Polarisationsoptik. Er ist Autor/Coautor von über 50 Patentfamilien und mehr als 30 wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Prof. Dr. Ulrike Wallrabe

Prof. Dr. Ulrike Wallrabe

Ulrike Wallrabe studierte Physik an der Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT und promovierte an der Fakultät für Maschinenbau zum Thema Mikroturbinen und Mikromotoren. Sie blieb zunächst am KIT und übernahm 1999 die Arbeitsgruppe für Mikrooptik. Dort entwickelte sie Komponenten für die optische Nachrichtentechnik und die Sensorik. Seit 2003 ist Ulrike Wallrabe Professorin für Mikroaktorik am Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind magnetische Mikrostrukturen und adaptive Mikrooptik. Sie ist auch Kuratorin am Fraunhofer IPMS und Mitglied des Aufsichtsrats der Hahn-Schickard Gesellschaft sowie der Strategiekommission der Universität Freiburg. Seit 2020 ist sie zudem Mitglied des DFG-Fachkollegiums Systemtechnik.