Aschke studierte Physik und Arbeitswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte 1999 an der Fakultät für Plasma- und Atomphysik. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Laser und EUV-Lithographie. Er hat eine betriebswirtschaftliche Zusatzausbildung. Nach Stationen bei der Schott Lithotec AG und der Limo Lissotschenko Mikrooptik GmbH wechselte er 2015 zur TRUMPF-Gruppe, wo er von 2016 bis 2019 als kaufmännischer Leiter für den Geschäftsbereich Lasertechnik verantwortlich war und dann das neue Geschäftsfeld Trumpf Photonic Components leitete. Seit 2021 ist Aschke als CFO/CIO Mitglied der Geschäftsführung der Carl Mahr GmbH & Co. KG, Göttingen.
Als Mitglied des Programmausschusses »optische Technologien« des BMBF, dem Aschke von 2007 bis 2015 angehörte, wirkte er an der Agenda Photonik 2020 mit. Von 2011 bis 2014 war Aschke Mitglied des »Board of Stakeholders« der europäischen Technologie-Plattform Photonics 21. Seit 2007 ist er außerdem Vorstandsvorsitzender des IVAM (Fachverband für Mikrotechnik). Er hatte Positionen im Vorstand der F.O.M. (Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e.V, sowie im Board of Directors des Laser Institute of America.
Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der University of Greenwich und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen begann Sebastian Bannert 2008 seine Tätigkeit bei der Robert Bosch GmbH. Dort war er zunächst sieben Jahre im Werk in Bamberg und drei Jahre im Werk in Bursa (Türkei) in verschiedenen Aufgaben in der Fertigung tätig. Im Jahr 2018 wechselte Bannert in das Werk Feuerbach des Geschäftsbereichs Powertrain Solutions. In seine Verantwortung fallen die Industrialisierung von Dieselpumpen, Abgassensoren und Brennstoffzellen (PEM), die Entwicklung von Fertigungsverfahren sowie der Musterbau neuer Produkte.
Stephanie Busse studierte Jura in der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1998 begann sie ihre Tätigkeit bei der Deutschen Bahn AG und war dort im Bereich Immobilienverwaltung tätig. 2015 wechselte sie zur DB Netz AG. Aktuell leitet Frau Busse den Bereich Tunnel- und Erdbau in der Zentrale der DB Netz AG. Zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten zählen auch die Forschungs- und Entwicklungsthemen ihrer Fachgewerke.
Nach seinem Studienabschluss zum Dipl.-Ing. für Schiffsführung war Jonas an der Ingenieurhochschule für Seefahrt als Wissenschaftlicher Assistent in Rostock tätig. Im Anschluss an seine Promotion an der Universität Rostock 1991 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Fachbereich Seefahrt der Fachhochschule Hamburg. Von 1994 bis 2008 war Jonas Sachgebietsleiter/Referatsleiter »Nautischer Informationsdienst« am Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Dort leitete er ab 2009 die Abteilung Nautische Hydrographie. In dieser Funktion war er für die Seevermessung und Seekartographie für das deutsche Seegebiet sowie die internationale Vertretung Deutschlands in allen staatlichen Angelegenheiten der Hydrographie zuständig. Von 2014 bis 2017 war Jonas zudem Vizepräsident des BSH als zentraler maritimer Behörde Deutschlands. Im April 2017 wurde er von der Vollversammlung zum Generalsekretär der Internationalen Hydrographischen Organisation (IHO) gewählt und trat seinen Dienst im September 2017 am Sitz der Organisation in Monaco an.
Prof. Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert leitet seit August 2021 das Institut für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen an der RWTH Aachen University. Mehr als fünf Jahre lang leitete sie zuvor das Institut für Baumanagement und Digitales Bauen an der Leibniz Universität Hannover. Sie forschte und lehrte dort zur digitalen Transformation und zur Digitalisierung in Planung, Bau und Betrieb. Professorin Klemt-Albert studierte Bauingenieurwesen an der Ruhr-Universität Bochum. 2001 erlangte sie die Doktorwürde mit Auszeichnung an der Technischen Universität Darmstadt in Kooperation mit der Northwestern University/USA. 14 Jahre lang war Professorin Klemt-Albert im Top-Management der Deutschen Bahn AG, zuletzt als Geschäftsführerin eines internationalen Projektdienstleisters mit 1.500 Mitarbeitern. Hier realisierte sie nationale und internationale Großprojekte mit Schwerpunkten in Saudi-Arabien, Katar, Singapur und China. Professorin Klemt-Albert ist Gründerin und CEO der albert.ing GmbH, die Ingenieurdienstleistungen und Beratung für das Digitale Bauen anbietet.
Fabian Lausen studierte Mathematik (Diplom, Nebenfach Physik) in Duisburg und interdisziplinäre Wissenschaftsforschung (Master) in Bielefeld. Nach der Promotion in Wissenschaftsphilosophie und einer Tätigkeit als Postdoc an der Universität Bielefeld wechselte er 2015 als Referent in die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats. Dort betreute er Arbeitsgruppen zu regionalen Kooperationen in der Wissenschaft, zur Hochschulgovernance sowie zur postgradualen Phase an Kunst- und Musikhochschulen. Seit 2021 ist Fabian Lausen als Referent im BMBF (Referat 514, „Quantentechnologien, Quantum Computing“) tätig. Unter anderem ist er zuständig für verschiedene Themen in der Photonikförderung, den Aufbau des »Leibniz-Zentrums für Photonik in der Infektionsforschung« in Jena sowie für Querschnittsthemen (z. B. Outreach, Technikfolgenabschätzung und Start-up-Förderung).
Dr. Mirko Lehmann ist seit April 2021 Geschäftsführer der Endress+Hauser Flowtec AG im schweizerischen Reinach. Zuvor leitete der Physiker 14 Jahre lang den Sensorhersteller Innovative Sensor Technology IST AG. Der Sensorhersteller gehört ebenfalls zur Endress+Hauser-Gruppe.
Nach dem Physikstudium in Stuttgart begann Claus Mayer 1989 als Entwicklungsingenieur in der Raumfahrtabteilung von ANT Nachrichtentechnik (heute Tesat) in Backnang. 1992 wechselte er in die Landesverwaltung, zunächst als Referent und Referatsleiter im Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, dann ab dem Jahr 2005 im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg als Referent für Mikro- und Nanotechnologien, Photonik, Metallverarbeitung und Luft- und Raumfahrt. Ab dem Jahr 2013 begleitete er den Aufbau der Industrie 4.0-Aktivitäten seines Hauses. Seit Januar 2019 leitet Mayer das Referat Automobil- und Produktionsindustrie, Logistik im jetzigen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.
Seit 2013 ist Andreas Nüchter Professor Telematik an der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Würzburg. Nach einem Informatik-Studium mit anschließender Promotion an der Universität Bonn und Auslandsstudium an der Washington State University war Nüchter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück. Nach Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten übernahm er ab 2009 die Professur für Informatik an der Jacobs University Bremen. Während seines Studiums war Nüchter wissenschaftlicher Mitarbeiter am damaligen Fraunhofer-Institut für Autonome intelligente Systeme AiS. Seine zentralen Forschungsthemen sind Robotik und Automation, kognitive Systeme und Künstliche Intelligenz mit besonderem Augenmerk auf 3D-Kartierung, 3D-Sensorik, Laserscanning-Technologien und passenden Auswerte-Algorithmen.
Der promovierte Physiker begann seine Laufbahn in Projekten der Europäischen Union. Er war über viele Jahre im Konzern Deutsche Telekom beschäftigt. Nach unterschiedlichen Positionen in den Bereichen Technik und Marketing leitete er unter anderem das Zentrum Mehrwertdienste und den Bereich New Business/Energy. Seit Mai 2019 ist Nussbaumer im Volkswagen Konzern als Leiter Operations der Volkswagen Group Charging GmbH für unterschiedliche Themen im Bereich Elektromobilität verantwortlich.
Stefan Raible studierte Physik an der Universität Tübingen und promovierte 1999 im Fachbereich angewandte Physik bei Prof. Kern mit Arbeiten zu Themen der Rastermikroskopie, MEMS Halbleitertechnologie und Gassensorik. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Kollegen die Firma Advanced Sensing Devices, die sich auf die Entwicklung und Herstellung von MEMS Metalloxid Gassensoren spezialisierte. Nach der Fusion mit der AppliedSensor AB im Jahr 2002 etablierte Raible Metall Oxid Sensoren als Kernprodukte der Firma. Er war Mitglied des Aussichtsrats, Entwicklungsleiter und CEO des Unternehmens, das 2014 Teil der ams AG in Graz wurde. Seither erfüllt Stefan Raible bei ams verschiedene Aufgaben und ist derzeit als Engineering Fellow unter anderem für die technologische Ausrichtung bei ams mitverantwortlich. Seit 2018 ist Stefan Raible zudem als stellvertretender Institutsdirektor am naturwissenschaftlich medizinischen Institut (NMI) der Universität Tübingen tätig.
Der habilitierte Physiker arbeitet seit 2002 für Carl Zeiss und hat dort die Position eines Fellows in der Fachkarriere. Seit Juni 2013 ist Totzeck Honorarprofessor an der Universität Konstanz. Seine Expertise umfasst optische Messtechnik, hochauflösende Mikroskopie, Lithographie sowie die elektromagnetische Licht-Struktur-Wechselwirkung und Polarisationsoptik. Er ist Autor/Coautor von über 50 Patentfamilien und mehr als 30 wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Ulrike Wallrabe studierte Physik an der Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT und promovierte an der Fakultät für Maschinenbau zum Thema Mikroturbinen und Mikromotoren. Sie blieb zunächst am KIT und übernahm 1999 die Arbeitsgruppe für Mikrooptik. Dort entwickelte sie Komponenten für die optische Nachrichtentechnik und die Sensorik. Seit 2003 ist Ulrike Wallrabe Professorin für Mikroaktorik am Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind magnetische Mikrostrukturen und adaptive Mikrooptik. Sie ist auch Kuratorin am Fraunhofer IPMS und Mitglied des Aufsichtsrats der Hahn-Schickard Gesellschaft sowie der Strategiekommission der Universität Freiburg. Seit 2020 ist sie zudem Mitglied des DFG-Fachkollegiums Systemtechnik.